Bayernweite Testung auf SARS-CoV-2-Antikörper in Kombination mit Typ-1-Diabetes Früherkennung beendet

Seit Anfang 2020 wurden Kinder, die an der Fr1da Früherkennungs-Studie für Typ-1-Diabetes teilgenommen haben, zusätzlich auch auf das Vorliegen von SARS-CoV-2-Antikörpern untersucht. Da die Antikörper nach durchgemachter Infektion oder Impfung auftreten, lieferte dies wertvolle Daten zur Immunitätslage von Kindern in Bayern während des gesamten Verlaufs der Covid-19-Pandemie. So konnten die Forschenden beispielsweise zeigen, dass während der zweiten Pandemie-Welle in Bayern bis zu viermal mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert waren, als per PCR-Test ermittelt.

Über 70.000 Kinder wurden bereits getestet. Dabei beobachteten die Forschenden monatlich einen Anstieg in der Häufigkeit der Antikörper-positiven Kinder. Im März 2023 lagen nun bei 94% der untersuchten Kinder SARS-CoV-2-Antikörper vor, auch in der Altersgruppe der Kleinkinder.

Darum stellen die Forschenden die zusätzliche Beobachtung der SARS-CoV-2-Antikörper im Rahmen der Fr1da-Studie bis Ende April 2023 ein - zusammen mit dem Auslaufen anderer pandemiebedingter Maßnahmen in Bayern. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung

Weitere Informationen, sowie erste Studienergebnisse zu SARS-CoV-2 bei Kindern finden Sie hier:

SARS-CoV-2-Dashboard

Die Studienergebnisse sind gemeinsam mit einer Übersicht zur geografischen Verteilung der Antikörperhäufigkeit in einem Online-Dashboard verfügbar.